Wie lange kann Migräne mit Aura andauern?

Unter Migräne leidet etwa ein Zehntel der Bevölkerung. Deutlich häufiger sind Frauen als Männer den Kopfschmerzen betroffen.  Ein Teil der Betroffen leidet dabei nicht nur unter Migräne-Kopfschmerzen, sondern durchlebt auch die sog. Aura-Phase.

In dieser treten, noch bevor die Schmerzen erfolgen, Begleiterscheinungen auf wie beispielsweise Übelkeit, Sehstörungen oder Licht-Empfindlichkeit auf.

Häufigkeit der Migräne-Anfälle mit Aura

Die Personen, welche unter Migräne leiden, erleben für gewöhnlich immer wieder Migräne-Attacken.

Dabei ist die Häufigkeit sehr individuelle. Manche Patienten erleben häufiger Anfälle als andere. Dies kann verschiedenen Ursachen haben, die bis heute nicht abschließend geklärt werden konnten. So ist die Häufigkeit maßgeblich von den persönlichen Triggerfaktoren abhängig. Ein Patient kann beispielsweise einen Migräne-Anfall bekommen, wenn er sich gerade in einer akuten Stresssituation befindet, ein anderer hingegen leidet, wenn der Stress nachlässt.

Um die persönlichen Triggerfaktoren herauszufinden, empfiehlt es sich ein Migräne-Tagebuch zu führen. So wird schnell deutlich, was die Auslösung von Migräne-Anfällen unterstützt.

Dauer der Migräne-Anfälle mit Aura

Auch die Dauer eines Migräne-Anfalls fällt sehr individuell aus, ebenso wie die Stärke der Schmerzen.

Für gewöhnlich wird ein Zeitraum von 4 bis 72 Stunden angegeben, in der die verschiedenen Phasen einer Migräne mit Aura durchlebt werden. In Einzelfällen kann eine Migräne-Attacke auch länger als die angegeben 3 Tage andauern.

Verminderung der Häufigkeit und Dauer

Es existieren Maßnahmen, die sowohl die Häufigkeit als auch die Dauer einer Migräne-Attacke vermindern können.

Um die Häufigkeit zu reduzieren bieten sich Prophylaxe-Therapien an. Hierbei werden vor allem nicht medikamentöse Behandlungsformen eingesetzt wie beispielsweise Akkupunktur und Entspannungstechniken, aber auch Verhaltenstherapien.

Auch die Lebensweise des Betroffenen selber ist maßgeblich für den Krankheitsverlauf verantwortlich. So lassen sich Migräne-Attacken mit magnesiumreicher Ernährung und Ausdauersport lindern. Auch die Einnahme von regelmäßigen Mahlzeiten, die Vermeidung von Triggerfaktoren und ausreichender Schlaf sind unerlässlich um eine Verminderung der Anfälle herbeizuführen.

Während einer Attacke lässt sich die Dauer nicht nur mit Medikamenten verkürzen. Auch der Rückzug in eine ruhige und abgedunkelte Umgebung unterstützt den verfrühten Abklang der Attacke. Des Weiteren sollten entsprechende Medikamente frühzeitig eingenommen werden. Empfehlenswert ist es allerdings die Aura-Phase abzuwarten bevor Medikamente eingenommen werden.

Welche Maßnahmen am Wirkungsvollsten sind, lässt sich allerdings nur individuell feststellen.  Ein Pauschal-Rezept existiert nicht, da Migräne bei jedem Patienten unterschiedlich ausfällt und in Erscheinung tritt.  Auch sollte unbedingt ein Arzt die Therapieform und Möglichkeiten abschätzen um die Lebensqualität des Patienten nachhaltig zurückzugewinnen bzw. zu erhalten.

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